• wilde Malve •

Eine kleine Überraschung als in meinem Garten mal der Rasenmäher eine längere Auszeit hatte. Da kam eine interessante Pflanze und als sie zu blühen begann, stellte ich fest, dass es sie nicht nur schön sondern die getrockneten Blüten auch zum Färben geeignet sind.

• Färbekamille •

Nimmt einen grossen Platz in meinem Herzen und in meinem Garten ein. Bis spät in den Herbst blühend, können die gelben Blüten fortlaufend geerntet werden. Sie ergeben ein leuchtendes Gelb.

• Goldrute •

Sie gilt als invasive Pflanze und sollte nicht angepflanzt werden. Aber wenn sie schon mal da ist, warum dann nicht ihre Vorzüge nutzen. In frischer Blüte geschnitten, luftgetrocknet und gehäckselt. So breitet sie sich auch nicht weiter aus.

• Weidenrinde •

Wenn die Weide schon zurückgeschnitten werden muss, kann auch gleich die Rinde gewonnen werden. Sie eignet sich nicht nur zum Körbchen machen in Wursttechnik sondern ergibt beim Färben ein schönes helles Braun.

• Brennnessel •

Die Brennnessel darf in meinem Garten als Lebensraum stehen, überhand nehmen darf sie nicht. Dann werden die ganzen Pflanzen mit den Wurzeln gejätet und fürs Färben genutzt.


• Zwiebelschalen •

Spätestens an Ostern komme ich nicht mehr an der Zwiebelschale vorbei. Intensive Rotbrauntöne erfreuen dann mein Herz. 

• Pfaffenhütchen •

Steht auf meiner Liste zum Ausprobieren

• Baumpilz •

Steht auf meiner Liste zum Ausprobieren

• Efeublätter •

Wenn der Efeu überhand nimmt, muss er auch im Hochsommer gestutzt werden. Die Blätter haben eine schöne Gelbfärbung mit einem leichten Grünstich ergeben. 

• Tagetes •

Zur besten Blütezeit etwas zwei Handvoll gepflückt. Ergibt ein mattes grüngelb, das sehr schön zu den anderen Gelbfärbungen passt.


• Geranien •

Blühen jeden Sommer auf meinem Balkon und müssen regelmässig ausgebrochen werden. Habe die Blütenblätter von den Stängeln getrennt. War eine sehr meditative und zeitintensive Arbeit. Die Flotte war wunderbar rot - geblieben ist auf der Wolle leider nur ein grüngelb. Auch gut - aber doch etwas enttäuschend.

• Holunderbeeren •

Soll ich jetzt Holunderessig machen oder Färbeversuche. Ich hoffe auf Essignachschub von der Schwägerin und entscheide mich fürs Färben. Die Flotte tendiert von violett, über rötlich bis zu bläulich, je nach Anteil Alaun und Essig. Auf der Wolle beleibt ein grauviolett zurück, das nichts mit der Flotte gemeinsam hat. Schade. Die Farbe gefällt mir trotzdem und der Verzicht auf Holunderessig hat sich gelohnt.

• Fliederblätter •

Auch die Blätter des Flieders geben schnell Farbe beim Kochen ab und ergeben ein schönes helles Gelb.

• Haselblätter •

Für einmal nicht eine reine Gelbfärbung sondern eine Tendenz ins Beige. Bin sehr erfreut über das gute Resultat.

• Walnussschalen •

Endlich ein Braun, das diesen Namen auch verdient.  Die Flotte ist sehr ergiebig und und es sind mehrere Färbezüge mit schönen Nuancierungen möglich. 



• atelier mon bijou •


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